Zielgruppen für "Wohnen auf Zeit"
Jobnomaden unterwegs im globalen Dorf
„Der Mensch der Zukunft wird ein beschleunigter, elektronischer Nomade sein – überall unterwegs im globalen Dorf, aber nirgends zu Hause.“ Was sich heute wie eine Beschreibung des Ist-Zustands liest, klang wohl vor 30 Jahren noch etwas befremdlich. Der kanadische Medienforscher Marshall McLuhan hatte damals bereits eine Ahnung von den viel beschäftigen Menschen unserer Zeit – sei es in den Hotellobbys oder auf Flughäfen, stets mit einem Handy im Ohr oder dem Laptop zur Hand.
Das permanente Produktiv-Sein, selbst in den Transiträumen, ist einem erhöhten Maß an Mobilität und Flexibilität geschuldet, welches die globale Informations- und Wissensgesellschaft einfordert. Was die amerikanischen Umzugsweltmeister schon lange kennen, hat mehr und mehr die ganze Welt erfasst. Wer weiterkommen möchte im Job, der muss bereit sein zum Standortwechsel.
Selbst diejenigen, denen diese Entwicklung vielleicht nicht schmeckt, werden kaum die Rückkehr der Industrialisierung beschwören. Die enge Bindung der Menschen an die Erwerbsarbeit hatte zu erstarrten Systemen geführt, denen heute die große Freiheit gegenüber steht. Dass die Freiheit Chancen und Risiken birgt, ist den heutigen Jobnomaden durchaus bewusst, viele schätzen denn auch genau diese Herausforderung.
So lebt heute jeder sechste Bundesbürger im erwerbsfähigen Alter schon in einer berufsbedingt mobilen Lebensform. Als da wären: Fernpendler, Umzugsmobile, Wochenendpendler, LAT (Living Apart together) oder Varimobile (Personen in Berufen mit prinzipiell mobilem Charakter). Von berufsbedingter Mobilität sind und werden zukünftig jedoch noch mehr Menschen betroffen sein. Die Zuwachsraten insbesondere von Fern- und Wochenendpendlern in den letzten Jahren legen dies nahe. Mobilität von Arbeit ist also ein starker gesellschaftlicher Trend, und es gibt viele Anzeichen dafür, dass diese Entwicklung nicht nur anhält, sondern die Zahl der berufsbedingt mobilen Erwerbstätigen sich noch erheblich steigern wird.
Jeder von uns kennt Menschen, die beruflich viel unterwegs sind oder wegen eines neuen Jobs in eine andere Stadt gehen. Der Unternehmensberater, der für ein Projekt über ein halbes Jahr nach Hamburg muss oder die Filmschaffende, die zu Dreharbeiten für 3 Monate nach New York geht. Und eben die Arbeitenden, welche für einen unbefristeten Arbeitsplatz in die Ferne ziehen. Letztere werden, statistisch gesehen, nicht viel mehr als zwei Jahre in ihrem Job zubringen, um dann erneut auf Wanderschaft zu gehen.
Eine andere Art der Wanderschaft hat einen weniger erfreulichen Hintergrund: Trennung oder Scheidung. Für Menschen, die sich in einer Trennungssituation wiederfinden, bietet das Konzept der Serviced Apartments eine schnelle und unkomplizierte Lösung.
Was diese Menschen eint, ist ihre Suche nach einer adäquaten Unterkunft auf Zeit. „Unterwegs im globalen Dorf“ und doch zu Hause? Das funktioniert. Serviced Apartments im rasant aufstrebenden Segment „Wohnen auf Zeit“ bieten den Jobnomaden ein Stück Freiheit, das wie geschaffen für diese Lebensform scheint. Mit ihrer Flexibilität und der expliziten Ausrichtung auf Geschäftsreisende bieten diese zeitgemäßen Wohnkomfort mit echtem Mehrwert.



